Jana König

 


Jana König, geboren am 29.11.1994, ist zurzeit Schülerin an einem Gymnasium in Bielefeld. Sie schreibt schon seit sie 9 Jahre alt ist und ihre Geschichten wurden immer länger, sodass sie mittlerweile neben „Déjà-vu“ fast ein weiteres Buch beendet hat.

Sie liest selbst gerne Fantasygeschichten, außerdem spielt sie Klavier und Querflöte und reitet.

 

Weitere Informationen über Jana und ihr Buch Déjà-vu findet man unter:

http://leosyy.jimdo.com
 

Das Buch

Über Déjà-vu

 

Im Winter 2009/2010 wird mein Buch ‚Déjà-vu’ in Papierfresserchens MTM-Verlag erscheinen. Es umfasst ca. 250 Seiten und kostet 11,50 €.

 

Klappentext

„Ich glaube er betrachtete mich genauso wie ich ihn. Mit diesem Blick. Den anderen etwas seltsam aber dadurch umso interessanter zu finden.

Irgendwie hatte ich das Gefühl eine Frage stände zwischen uns in den 2 Metern Luft und Staub, die zwischen uns lagen: Wer bist du?“

 

Alleine in einer Großstadt. Niemand der einem zuhört. Niemand mit dem man lacht. Keine Freundin. Nur ihren Vater und ihre Schwester. So kommt sich Josy vor, nachdem sie nach München zog, und ihr Dorf mit all dem, das sie liebte, zurück lassen musste. Doch dann lernt sie Sam kennen, der auf eine Art anders ist, die sie fasziniert und ihr all das, was sie vermisst zu geben scheint. Ein spannender Sommer beginnt für Josy, in dem sie manchmal nicht mehr weiß, wen sie liebt und wer sie eigentlich ist.

 

Leseprobe aus Déjà-vu

 

Meine Augen waren verquollen vor Müdigkeit und meine Wangen waren rot und klebrig vom vielen Weinen. Meine Haare standen zu allen Seiten ab. Da musste ich erstmal wieder ein bisschen Ordnung schaffen. An Zeit fehlt’s mir ja nun nicht gerade, dachte ich verächtlich.

Ich wusch mir mein Gesicht mit kaltem Wasser und kramte meine Bürste aus dem Chaos in meinem Rucksack, bürstete mir damit gründlich und schmerzhaft die Haare und band sie dann zu einem provisorischen Zopf zusammen. „Hi, ich bin Josy und wer bist du?“, fragte ich mein Spiegelbild und versuchte freundlich zu lächeln. Es gelang sogar halbwegs.

Erschöpft setzte ich mich auf einen Klodeckel und tippte eine SMS an Papa, dass ich wohl zwei Stunden später kommen würde, weil ein Zug Verspätung hatte und ich deshalb womöglich auch alle anderen Anschlusszüge verpassen würde.

 

Wieder am Bahnsteig ging ich am Kiosk und am Schalter für Tickets vorbei und steuerte geradewegs auf meinen Sitzplatz von eben zu als ich plötzlich einen Jungen dort sitzen sah. Der hatte sich meinen Platz geklaut. Der schönste Platz am Bahnhof mit dem Minifleckchen Rasen. Und der einzige Sonnenstrahl, der auf die Gleise traf, strahlte auf dieses kleine Fleckchen, auf dem ich eben noch gesessen hatte.

Ich stolzierte betont gleichgültig an ihm vorbei zu einem weniger schönen Platz etwa 5 Meter von ihm entfernt. Doch gleich darauf kehrte ich wieder zurück und lief wieder an ihm vorbei.

Er zeichnete. Er saß einfach da und malte mit einem spitzen Bleistift auf einen kleinen Zeichenblock. Ich konnte nicht genau erkennen was er zeichnete aber ich glaube es war eine Art Skulptur oder ein skurriler Holzkopf, wie man ihn aus Zeltlagern kennt. Irgendwie fand ich es faszinierend.

Wenn ich mich umschaute standen überall gestresste Leute die entweder von einem Zug zum Nächsten hetzten oder sich darüber aufregten, das ihrer Verspätung hatte.

Ich setze mich direkt gegenüber von ihm auf eine Bank. So konnte ich zwar immer noch nicht erkennen was er zeichnete, aber ich konnte seine Hand über das Papier huschen sehen.

Mal machte er große, schnelle Bewegungen. Dann schaute er von oben auf das Blatt hinab und er nahm Schwung für den nächsten Strich. Dann wieder biss er sich auf die Unterlippe und schaute angestrengt auf das Blatt. Mit seiner Hand machte er kleine Bewegungen und immer wieder dieselben und auf derselben Stelle.

Er saß einfach da und zeichnete. Deshalb war ich auch zurück gegangen. Seinetwegen.

 
Jan König schreibt lebensnah. Ihre Sätze zeichnen dem Leser die Bilder der Personen und ihrer Erlebnisse. Es ist erfreulich, dass der Papierfresserchen-Verlag ihr Buch bereits aufgenommen hat. Bestimmt darf man auch auf das nächste Buch schon sehr gespannt sein, an dem sie derzeit arbeitet.

Hier stellt Jana König uns das Buch vor, an dem sie gerade schreibt:

 

Über das neue Buch(an dem ich zurzeit schreibe)

 

Ich schreibe zurzeit an einem neuen Buch, welches den vorläufigen Titel ‚In den Tiefen des Meeres’ trägt, diesmal ist es eine Fantasygeschichte. Bis jetzt habe ich ca. 150 PC-Seiten geschrieben.

 

Leseprobe:

 

Ich warf einen flüchtigen Blick zurück zum Strand und bemerkte, dass ich schon etwa zwei Kilometer ins Meer hinausgeschwommen war. Aber ich war noch nicht erschöpft, deshalb schwamm ich noch ein kleines Stückchen weiter aufs offene Meer.

Ich spürte wie meine Stirn und meine Kopfhaut langsam wieder trockneten.

Irgendwann jetzt – ich hatte schließlich keine Uhr dabei, deshalb konnte ich es nicht genau sagen – wurde ich geboren. Von einer Frau, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte, jedenfalls nicht bewusst.

Die Sonne glitzerte auf dem Wasser und der wolkenlose Himmel spiegelte sich auf der Oberfläche die wie eine Samtdecke, mit nur leichten Falten der Wellen, da lag. Allein meine Bewegungen lösten einen kleinen Wasserstrom aus.

 

Plötzlich verkrampften sich meine Beine. Ein schmerzendes Ziehen floss von meinen Hüften bis in die Zehenspitzen. Ich hatte furchtbare Schmerzen, meine Beine ließen sich nicht mehr bewegen. Kurz tauchte ich unter Wasser, konnte mich dann aber mit den Armen noch darüber halten. Verzweifelt paddelte ich mit meinen Armen, obwohl ich wusste, dass ich das nicht lange aushalten würde.

Ich sah mich hektisch um. War hier denn niemand?

Wieder zuckte mein ganzer Körper, es fühlte sich an, als ständen meine Beine in krankhafter Weise von mir ab, als wären meine Füße um achtzig Grad gedreht und meine Knie nur noch ein wabbelndes Körperteil ohne Funktion.

Ich schrie auf, vor Schmerz und vor Angst. Und vor Panik. War das ein Krampf? Fühlte er sich so an, der Krampf von dem so viele Leute redeten, wegen dem schon so viele gute Schwimmer ins Krankenhaus mussten, und wegen dem Unerfahrene, wie ich, ertrunken waren?

„Hilfe!“, schrie ich mit aller Kraft, aber mir entwich lediglich ein leises Wimmern.

Es schien mir, als würden meine Beine ineinander übergehen. Und ich konnte nichts machen, als hier Mitten auf dem Meer mit den Armen um mich zu schlagen und auf ein Wunder zu hoffen.

Mein Gesicht war verkrampft und meine Augen kniffen automatisch zusammen, wenn mich wieder eine Woge des erdrückenden Schmerzes durchfloss.

Ein paar Meter war ich schon vorangekommen. Ich erinnerte mich an die Worte unseres Schwimmlehrers, der uns in der ersten Stunde auf all die Gefahren die mit dem Wasser, vor allem mit der offenen See, verbunden waren, aufmerksam gemacht hatte.

„Bei einem Krampf bloß nicht in Panik verfallen. Ganz ruhig bleiben, die Beine nicht bewegen. Dann hört das von alleine, wenn man Glück hat, recht schnell wieder auf.“, hatte er uns geraten.

Dann war das was ich gerade tat, wahrscheinlich das Schlimmste was man tun konnte.

Ich versuchte langsam aus und ein zu atmen, nicht mehr nur zu keuchen und Wasser zu spucken.

Aber es hörte nicht auf.

Und mittlerweile glaubte ich nicht mehr, dass es ein Krampf war.

Ich wollte jetzt wissen, warum ich mich hier verkrümmte und schrie vor Schmerz. Vielleicht war es ja ein Tier. Und dann sollte ich wohl genau das Gegenteil von Ruhig-Bleiben machen. Dann hieß es schwimmen, so schnell es ging.

Wenn ich nicht so furchtbar gestresst gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich über mich selbst gelacht. Es gab keine Haie hier, keine größeren Fische als ein paar harmlose Rochen, wenn überhaupt. Aber mir war nicht zum Lachen zu Mute. Ich tauchte unter und schob den Kopf vorsichtig unter die Wasseroberfläche.

In dem klaren diamant-blauen Wasser glitzerte ein silberner Fischschwanz.

 

klick mal
 
sehenswert
 
http://www.vongabi.de/Schmoekerstube.html

www.sabaku-gallerys.de.tl.

http://danis-geschichten.de.tl/Mein-Weg-zur.ue.ck.htm

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